Das Team des Moduls Naturwerte (Heinz Bolzern, Elisabeth Danner, Patrik Wiedemeier) arbeitet von Mai bis September 2009 an total 42 Feldtagen an der Rigi Südseite. An 38 Tagen werden alle nötigen Daten rund um die Flora und Fauna in den ausgewählten Wiesen aufgenommen und fotografiert. 2 Tage sind für je eine Exkursion in die Wiesen von Wintschetli und I de Stöcke vorgesehen. 2 Tage sind Reserve.

Die Touren im Sommer

Die Touren im Frühling und Herbst


In den Jahren 2008 und 2009 haben die drei Mitarbeitenden des Moduls „Naturwerte“ an 13 naturschützerisch interessanten Orten der Rigi Südseite Felddaten zur Flora und Fauna erhoben und Fotoaufnahmen gemacht.  Alle Orte zeichnen sich aus durch ein wertvolles Muster eng miteinander verflochtener Lebensräume, mit seltenen Tieren und Pflanzen. Die Resultate der vier ersten Untersuchungsgebiete sind in den folgenden Dateien zusammengefasst. Die Gebiete Gällen, I de Stöcke und Wintertschi sind mit ihrer hohen Artenvielfalt veritable Hotspots.

PDF Altschwaendi 2008
PDF Gaellen 2008
PDF I de Stoecke 2008
PDF Wintertschi 2008

Naturnahe Magerwiesen sind keine gleichförmigen Flächen. Kuppen und Mulden, Wasserrinnen und Bächlein, Feldgehölze, Waldränder und angrenzende Felsflühe sowie Elemente wie Totholz, Runsen, Steinblöcke strukturieren die Magerwiesen in ganz spezifischer Weise.

Im Projekt NatuRigi wollen wir aufzeigen,

  • wie diese besonderen Strukturen zur Artenvielfalt beitragen
  • welche Strukturen für welche Tiere welche Bedeutung haben.

Flora und Fauna stehen naturgemäss immer in einem Wechselspiel. Zu den engsten und besonders augenfälligen Beziehungen gehören diejenigen zwischen bestimmten Schmetterlingen und Blütenpflanzen. In den Magerwiesen der Rigi Südseite lässt sich das gut beobachten. Hier fliegen die „Sommervögel“in einer Vielfalt und Dichte wie nirgends mehr sonst im angrenzenden Mittelland.



Damenbrett auf einer Witwenblume



Im Projekt NatuRigi interessiert uns:

  • Welche Pflanzen- und Tierarten prägen in den einzelnen Magerwiesen das Bild im Frühjahr, welche im Sommer?
  • Welche Pflanzen sind für Schmetterlinge  an den entsprechenden Standorten besonders wichtig, sei es als Nektarquelle oder als Raupenfutter?
  • Welche Lebensraum-Strukturen sind für die Fauna und Flora zusätzlich wichtig?