NatuRigi-Chischtli mit Rigi-Spezialitäten ist im Verkauf

Gemeinsam mit NatuRigi haben Rigi-Bäuerinnen und Bauern das NatuRigi-Chischtli entwickelt. Gemeinsam verkaufen sie auch ihre Spezialitäten – in einem Chischtli aus Rigi-Holz, das ein einheimischer Bauer und Schreiner herstellt. Mit Freude produzieren die Rigi-Bäuerinnen und Bauern alle ihre Spezialitäten fürs NatuRigi-Chischtli. Das Angebot wird laufend erweitert. Lassen Sie sich überraschen!

Vernetzungsprojekt Greppen – Weggis – Vitznau gestartet

Die Gemeinden haben den Auftrag zur Durchführung des Vernetzungsprojektes Greppen – Weggis – Vitznau  gegeben. An der Startsitzung vom 29. Juni waren die Bauern, die Gemeinden, Korporationen, Naturkenner und die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) vertreten. Eine Projektgruppe unter Leitung von Monika Martin, Heinz Bolzern und Elisabeth Danner aus dem Projektteam NatuRigi sowie eine Begleitgruppe mit Bäuerinnen, Bauern, Naturkennern und den drei Landwirtschaftsbeauftragten wird bis Ende 2010 die Realisierung des Vernetzungsprojektes planen. Ab Anfang 2011 soll das Geplante mit den Betrieben konkret umgesetzt werden.

Am 26. Juni 2010 war Schatzsuche an die Rigi

Zum UNO-Jahr der Biodiversität hat NatuRigi am Samstag, 26. Juni mit den Gemeinden Vitznau, Weggis, Greppen und mit dem Kanton Luzern an der Rigi Südseite einen Tag der Biodiversität organisiert. Auf einer Rundtour mit Nauen, Rigibahn, Seilbahn und zu Fuss konnte man Naturschätze entdecken. Idealer Ausgangspunkt war der Biodiversitätsmarkt bei der Schifflände Vitznau. Hier gab es Informationen zur Biodiversität an der Rigi, Produkte von der Rigi, eine Festwirtschaft mit Musik. Hier konnte man sich auch über die Aktivitäten des Tages informieren:

  • Heuer-Erlebnis und mehr in Romiti
  • Wiesen-Exkursion zu den schönsten Magerwiesen ab Romiti
  • Naturschatzsuche und Kinderprogramm in Rigi Kaltbad
  • Blumenspaziergang in Rigi Kaltbad
  • Weg der Naturschätze von First nach Hinterbergen
  • Geschichten von Blumen und fliegenden Wesen in der Seilbahn Weggis Rigi Kaltbad
  • Wald und Biodiversität: Schutz und Nutzen im Nauen zwischen Vitznau und Weggis

Download: Flyer Biodiversität Rigi

Verein IG NatuRigi gegründet

Wer ein Interesse an den Blumenwiesen der Rigi Südseite hat – an ihrer Erhaltung und Förderung, an Wissen darüber oder einfach an ihrer Schönheit – kann jetzt aktiv werden: Zuerst mit einer Mitgliedschaft im Verein Interessen-Gemeinschaft NatuRigi. Der Verein IG NatuRigi wurde am 27. Januar 2010 in Weggis gegründet. Er will

  • die Trägerschaft für das Projekt NatuRigi ausweiten vom Projektteam und den ersten Geldgebern auf die Bäuerinnen und Bauern, die Bevölkerung, die Gemeinden und alle interessierten Kreise
  • dem Projekt eine Organisationsform geben, es zum Ansprechpartner machen und damit die Aktivitäten zur Erhaltung der Blumenwiesen  langfristig sichern.  

Der Infoabend vom 27. Januar 2010

30 Bäuerinnen und Bauern kamen am 27. Januar zum Informationsabend ins Restaurant Dahinden in Weggis. Informiert wurde über die Aktivitäten von NatuRigi – die realisierten im Jahr 2009 und die bevorstehenden im Jahr 2010 – dies in den Bereichen Naturwerte, Landwirtschaft, Kommunikation und Marketing. Die teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern hörten zudem, wo sie in Zukunft konkret bei der Realisierung von Projektschritten mitwirken können. "Euer Mitwirken ist gefragt und notwendig", sagte Christiane Guyer, die Projektleiterin von NatuRigi, zum Schluss eindringlich. Dies im Vernetzungsprojekt, bei der Bewirtschaftung der Wiesen, bei der Realisierung der Marketingideen, im Verein Naturigi. Vor dem Infoabend war der Verein IG NatuRigi gegründet worden. 

Weihnachtsgeschenk MarketingkonzeptEinen Tag vor Weihnachten ist das NatuRigi-Marketingkonzept fertig geschrieben. Es beantwortet marktrelevante Fragen zu acht Produktegruppen, welche die Rigi-Bäuerinnen und Bauern in Zukunft entwickeln und anbieten könnten. Jetzt geht es darum, die erfolgversprechendsten und zugleich realisierbaren Produktegruppen zu bestimmen und darauf konzentriert weiter zu arbeiten.

Auf Fachexkursion im Entlebuch

27 Bäuerinnen und Bauern sind am 17. September 2009 ins Entlebuch gefahren. Auf einer Exkursion haben sie an vier Orten im Biosphärengebiet erlebt, wie man mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Wertschöpfung steigern und Einkommen erzielen kann. So zum Beispiel mit Schafmilchprodukten, Kräuteranbau, Kosmetikprodukten und mit engagierter Moorpflege. Ziel der Exkursion war es, den Funken für eigene Ideen springen zu lassen und zu sehen, was es braucht, wenn man Ideen verwirklichen will.

Marketing-Verantwortliche für NatuRigi

Ab sofort betreut und bearbeitet Agnes Schneider Wermelinger im NatuRigi-Team den Bereich Marketing. Agnes Schneider lebt als Bäuerin in Ruswil und setzt sich seit Jahren als Kommunikations- und Marketingfachfrau für die Interessen der Schweizer Bäuerinnen und Bauern ein.

Marketing-Konzept

Im September beginnen die Arbeiten an einem Marketingkonzept für NatuRigi: Welche Produkte von Rigibauernhöfen gibt es und welche Angebote – speziell von Magerwiesen – lassen sich neu entwickeln und wie kann man die Produkte erfolgreich verkaufen. Als erstes wird Agnes Schneider für die Situationsanalyse mit den bisherigen Direktvermarktern Kontakt aufnehmen. 

Zivildiensteinsatz im Steigelfahd und Brand

Auch diesen Sommer war eine Gruppe Zivildienst-Leistender während drei Wochen an der Rigi Südseite an der Arbeit. Ab 29. Juni hat sie im Gebiet Steigelfahd Wiesen gemäht und im Gebiet Brand Wiesen entbuscht. Wie vor einem Jahr waren auch heuer die Erfahrungen bei diesem Zivildiensteinsatz an der Rigi sehr gut.

Die Presseinformation vom 16. Juni

Es regnete und die Trockenwiesen präsentierten sich von der nassen Seite, als NatuRigi-Mitarbeitende am 16. Juni 2009 die Medien erstmals über das Projekt  informierten. Zum Fototermin wurde es dann  kurz etwas heller. Informiert wurde über den Stand und die Ziele des Projektes, über das Pflanzen- und Tierleben in den Magerwiesen der Rigi und ihre besondere Bedeutung für die Biodiversität, über die Arbeit der Bauern mit den Wiesen, über das Vorgehen in den Modulen Naturwerte und Landwirtschaft und über die nächsten Projektschritte. Die Neue Luzerner Zeitung berichtete schon anderntags darüber.

 


Fototermin für die Neue Luzerner Zeitung

Zeitungsartikel als PDF-Datei (Neue Luzerner Zeitung)

Zeitungsartikel als PDF-Datei (Rigi-Anzeiger)

Feldaufnahmen 2009 an neun verschiedenen Orten

Die Feldaufnahmen zur Erhebung der Naturwerte gehen ab Juni 2009 weiter. Vorgesehen sind drei Begehungen pro Wiese. Entsprechend schwierig sind die Daten der Feldaufnahmen zu wählen – erst recht bei den unvorhersehbaren Kapriolen des Wetters –, um nützliche Resultate für die Einschätzung der Wiesen und ihrer zukünftigen Bewirtschaftung zu gewinnen. Für 2009 sind Begehungen an neun Orten geplant.

Beim Vernetzungsprojekt am Ball

NatuRigi ist beim Vernetzungsprojekt am Ball. Wir nehmen im Mai Kontakt auf mit den Gemeinden und werden eine Arbeitsgruppe einberufen. Ziel ist, bis Ende 2009 ein Konzept zu erstellen und im Jahr 2010 die ersten Verträge abzuschliessen.

Der NatuRigi Workshop vom 17. März 2009

Werkstattbetrieb am 17. März 2009 im Restaurant Dahinden in Weggis: 25 Rigi-Bäuerinnen und Bauern liessen sich zuerst zu vier Themen informieren und – an einem Marktstand voll regionaler Spezialitätenprodukte – den Reichtum bäuerlicher Ideen und Innovationen  aus der ganzen Schweiz zeigen. In der Pause konnten sie die Produkte auch degustieren. Dann erarbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen Antworten auf vorgegebene Fragen zu den vier Themen des Abends:

  • Vernetzungsprojekt: Das Vorgehen für den Start des regionalen Vernetzungsprojektes skizzieren.
  • Direktzahlungen: Ein Rigi-bezogenes Direktzahlungsmodell skizzieren und überlegen, wie die Rigi-Betriebe sich auf die kommenden Veränderungen vorbereiten können.
  • Marketingideen: Ein Marketingprofil formulieren und eine umfangreiche Liste mit profilträchtigen Ideen und Produkten erstellen.
  • Arbeitsbelastung: Mögliche Lösungen in den Bereichen Mechanisierung, Erschliessung, überbetriebliche Zusammenarbeit auflisten.

Resultate

  • Vernetzungsprojekt: Das weitere Vorgehen ist skizziert und die Namen von Bauern und Bäuerinnen für eine Initiativgruppe zum Vernetzungsprojekt sind vorhanden.
  • Direktzahlungen: Vorstellungen sind formuliert zu gemeinwirtschaftlichen Leistungen an der Rigi, die in künftige Direktzahlungsmodelle passen können, z.B. Biodiversität, Landschaftsqualität, Vernetzung.
  • Marketingideen: Einzelne Betriebe an der Rigi bieten Fleisch, Schnaps, Honig, Beeren, Kräuter an, meistens direkt ab Hof. Eine zentrale Verkaufsstelle gibt es nicht. Im Marketing geht es darum, Angebote und Verkaufsorte für die vielen tausend Besucher der Rigi Südseite zu entwickeln und gleichzeitig einen Bezug zu den Magerwiesen an der Rigi zu schaffen.
  • Arbeitsbelastung: Die Arbeit ist eine grosse Belastung auf den einzelnen Betrieben. Was sind die verschiedenen Gründe dafür und welche Lösungen gibt es, nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker, als jeder allein“? – Das ist die Frage für die weitere Arbeit an diesem Thema. 

Fazit
Die anwesenden Bauern und Bäuerinnen haben sich aktiv mit wesentlichen Zukunftsthemen befasst. Die Möglichkeiten und Grenzen in diesen Themenbereichen sind klarer geworden. Das NatuRigi-Team wird damit weiter arbeiten und die Projektarbeit entsprechend gestalten.