Januar 2011

Die Verkäufe der Rigi-Gnuss-Chischtli und der Wellnessprodukte laufen gut. Die Tatsache, dass die Wellnessprodukte in Bregenz entwickelt und in der Anfangsphase auch dort produziert werden, wird von gewissen Kreisen in den drei Seegemeinden kritisiert. NatuRigi muss mehrmals wiederholen, was wir von Anfang an klar kommuniziert haben: Die Entwicklung der Wellness-Produkte (verwendet wird dafür Rigi-Heu und Rigi-Kräuter) in Bregenz ist fachlich und wirtschaftlich ein Glücksfall. Ebenso die grosszügigen Abmachungen bezüglich der Produktion: Bevor sich die Produkte im Verkauf bewährt haben, wäre das Risiko, jetzt schon einen Produktionsbetrieb in der Rigi-Region einzurichten, untragbar hoch.

Februar 2011

Das Vernetzungsprojekt unter fachlicher und organisatorischer Leitung von NatuRigi ist aufgegleist: Ende Februar findet die Orientierungsversammlung mit 120 Bauern statt. 42 Betriebe melden sich anschliessend zum Mitmachen an. Die Realisierung beginnt im Frühjahr 2011. (Beschrieb Vernetzungsprojekt Rigi Süd)

März 2011

Der Vereinsvorstand diskutiert zwei Vorschläge zur künftigen Organisation von NatuRigi. Es geht um die Aufteilung der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Gremien und Akteure.

April 2011

Der Verein IG NatuRigi mietet in Vitznau ein Ladenlokal mit Büro, Steinkeller und kleinem Lagerraum. Ein konkretes Zeichen für die demnächst beginnende Realisierungsphase im Projekt Regionale Entwicklung (PRE).

Januar 2010

Konzeptarbeiten für den Tag der Biodiversität an der Rigi Südseite vom 26. Juni 2010. NatuRigi übernimmt für den Anlass die operative Planung und Organisation. (Konzept Biodiversitätstag)

Am 27. Januar 2010 wird in Weggis der Verein „Interessengemeinschaft NatuRigi“ (kurz „IG NatuRigi“)gegründet. (Gründungsprotokoll) Der Verein hat zum Zweck, die Biodiversität an der Rigi Südseite zu erhalten und zu fördern. Im weiteren soll er

  • eine Organisation sein, in der die Bauern und Bäuerinnen der drei Rigi-Gemeinden Greppen, Vitznau und Weggis die Arbeit des Projektes NatuRigi aktiv mitgestalten können
  • ein Ansprechpartner für die Gemeinden und regionale Organisationen sein
  • als Trägerorganisation des Projektes Regionale Entwicklung (PRE) mit Bundesstellen und dem Kanton zusammenarbeiten.

An der Versammlung mit Rigi-Bäuerinnen und Bauern am gleichen Abend (27. Januar) gibt NatuRigi-den Anstoss zu einem Vernetzungsprojekt in den drei Gemeinden Greppen, Weggis und Vitznau.

Februar 2010

Im RigiAnzeiger erscheint ein erster Beitrag einer Serie über NatuRigi. Monatlich erscheinende Porträts über Bauernfamilien an der Rigi und über NatuRigi-Akteure sollen den Leserinnen und Lesern während eines Jahres den Blick auf die Biodiversität an der Rigi öffnen, und sie auch einladen bei der Erhaltung der Blumenwiesen mitzuwirken. (Artikel Februar 2010)

März 2010

Erste Sitzung des IG NatuRigi-Vereinsvorstandes. Zusätzlich zu den im Gründungsprotokoll genannten Peronen haben sich Peter Imgrüth, Greppen, und Armin Huser, Weggis, für die Mitarbeit im Vereinsvorstand gemeldet. Der Vorstand besteht nun aus einer Bäuerin, zwei Bauern, einem Gemeindevertreter und zwei Mitgliedern des NatuRigi-Projektteams. Bisher haben sich 20 Bauernfamilien als NatuRigi-Mitglieder angemeldet.

April 2010

Das NatuRigi-Projektteam erarbeitet ein Dossier, um bei Bund und beim Kanton ein Projekt Regionale Entwicklung (PRE) zu beantragen. Wesentliche Aktivitäten dafür sind die vier Marketing-Teilprojekte Rigi-Gnuss-Chischtli, Wellnessprodukte, Rigi-Kleintierheu, Siruperia.

Mai 2010

NatuRigi plant und erarbeitet im Auftrag der Gemeinden Greppen, Weggis und Vitznau einen Weg der Biodiversität und richtet ihn am Wanderweg von First nach Hinterbergen ein. Kurze Texte an zwölf Pfosten geben Einblick in die Biodiversität, das heisst in die Pflanzen- und Tierwelt am jeweiligen Ort. Eine Broschüre vertieft diese Infos mit zusätzlichem Wissen. (Pfostentexte und Broschüre)

Juni 2010

Am 26. Juni findet der Tag der Naturschätze an der Rigi Südseite statt. Der Vereinsvorstand und das Projektteam sind im Einsatz. Trotz schönem Wetter sind die Besucherzahlen bescheiden. Die anwesenden Besucher sind aber interessiert; es ergeben sich gute Kontakte und Gespräche. (Plakat, Flyer, Pressetext)

Startsitzung zum Vernetzungsprojekt Greppen, Weggis, Vitznau, nachdem die drei Gemeinden dazu grünes Licht gegeben haben.

Juli 2010

Das Dossier zur Vorabklärung eines Projektes Regionale Entwicklung (PRE) ist beim Bundesamt für Landwirtschaft gut angekommen. Es beginnt die Grundlagenphase, das heisst die Planung des PRE im Detail.

August 2010

Bis Ende August wurden 44 Rigi-Gnuss-Chischtli verkauft. (Flyer Rigi-Gnuss-Chischtli). Der Verein IG NatuRigi zählt 50 Mitglieder.

September 2010

Die Webseite www.naturigi.ch wird im Blick auf die geplante Mitgliederwerbung neu strukturiert. In einem Mailing an die 3000 Haushaltungen der drei Gemeinden Greppen, Weggis, Vitznau bekommen die Einwohner den NatuRigi-Flyer und eine Einladung zur Mitgliedschaft zugesandt.

Oktober 2010

An der Cheschtenechilbi in Greppen stellt sich der Verein IG NatuRigi an einem eigenen Stand vor. Gleichzeitig präsentiert er das NatuRigi-Gnuss-Chischtli und den NatuRigi-Fussbalsam – ein erstes Produkt einer Palette neu entwickelter Wellnessprodukte.

November 2010

An der Gewerbeausstellung Weggis vom 12. bis 14. November präsentiert sich der Verein NatuRigi an einem eigenen Stand. Erstmals sind auch alle acht Produkte des NatuRigi-Wohlfühlsortiments ausgestellt: Shampoo, Duschgel, Schaumbad, pflegendes Ölbad, Bodylotion, Massageöl, Handcreme, Fussbalsam und Seifen. (Flyer Wellnessprodukte) Die Besucherinnen und Besucher können die Angebote riechen, fühlen, testen. Ausgestellt sind auch das Rigi-Gnuss-Chischtli, NatuRigi-Sirup und Ansichtskarten.

Am 15. November stellt NatuRigi an einer Medieninformation in Vitznau die neuen Wellnessprodukte und ihre Entwicklung, die Sammlung der Kräuter und das Projekt NatuRigi vor. (Wellnessprodukte NLZ)

Dezember 2010

Das Bundesamt für Landwirtschaft und der Kanton Luzern bestätigen die Finanzierung der Grundlagenphase des PRE-Projektes. Im Frühling 2011 soll die Realisierung beginnen.

Ende 2010 zählt die IG NatuRigi 43 Einzelmitglieder, 20 Familienmitglieder, 29 Bauernfamilien und 9 Juristische Personen.

Januar 2009

  • Entscheid, die Naturwerte für jeden Hotspot-Betrieb in einem Dokument für die Arbeit des Projektteams zu verfassen. Das Dokument wird dann für die Bauernfamilie redaktionell bearbeitet und mit Fotos zu einem Fotobuch gestaltet.
  • Der Vorgehensplan 2009 für die Erhebung der Naturwerte ist bekannt.

Februar 2009

Einladung der interessierten Bäuerinnen und Bauern zu einem Workshop am 17. März 2009 in Weggis. (Programm des Workshops vom 17. März 2009)

März 2009

25 Bäuerinnen und Bauern befassen sich einen Abend lang mit den Themen Vernetzungsprojekt, Direktzahlungen, Marketing, Arbeitsentlastung. In Gruppen diskutieren und formulieren sie ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche – im Blick auf ihre persönlichen und betrieblichen Gegebenheiten. Essenz des Abends: „Zusammen sind wir stärker als allein“. Es ist Aufgabe des Projektes NatuRigi, das Miteinander auf allen Ebenen zu fördern. (Protokoll des Workshops vom 17. März 2009 mit Pinwand-Fotos)

April 2009

Grundlagenpapier Standardarbeitskräfte (SAK) erarbeitet. Das Thema SAK ist für die Rigi-Bauern und für NatuRigi wichtig, weil der hohe Arbeitsaufwand zur Bewirtschaftung der steilen und abgelegenen Magerwiesen bei der Festlegung der SAK ungenügend berücksichtigt wird. (Grundlagenpapier Standardarbeitskräfte SAK)

Mai 2009

Die Mitarbeitenden des Moduls "Naturwerte" beginnen schon frühzeitig mit den  Feldaufnahmen an den ersten Orten. Im Sommer sind zur Erhebung und  Dokumentation der Naturwerte an 9 Orten 38 Feldtage vorgesehen.

Juni 2009

Am 16. Juni 2009 informieren NatuRigi-Mitarbeitende erstmals die Medien: Über den Stand und die Ziele des Projektes, über das Pflanzen- und Tierleben in den Magerwiesen der Rigi und ihre besondere Bedeutung für die Biodiversität, über die Arbeit der Bauern mit den Wiesen, über das Vorgehen in den Modulen Naturwerte und Landwirtschaft und über die nächsten Projektschritte.

Juli 2009

Wie im Vorjahr war auch in diesem Sommer eine Gruppe Zivildienst-Leistender während drei Wochen an der Rigi Südseite an der Arbeit. Die Leute haben im Gebiet Steigelfahd Wiesen gemäht und im Gebiet Brand Wiesen entbuscht. Die Erfahrungen bei diesem Einsatz an der Rigi waren wiederum sehr gut.

August 2009

Jetzt beginnt NatuRigi auch Marketingfragen zu bearbeiten: Wie können die Bauernfamilien an der Rigi Südseite neue Produkte und Dienstleistungen mit Bezug zu den Blumenwiesen anbieten und damit ein Zusatzeinkommen erwirtschaften?  Agnes Schneider Wermelinger arbeitet an diesen Fragen. Agnes Schneider lebt als Bäuerin in Ruswil und setzt sich seit Jahren als Kommunikations- und Marketingfachfrau für die Interessen der Schweizer Bäuerinnen und Bauern ein.

September 2009

27 Bäuerinnen und Bauern der Rigi Südseite fahren am 17. September ins Entlebuch. Auf ihrer Exkursion erleben sie an vier Orten im Biosphärengebiet, wie man mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Wertschöpfung steigern und Einkommen erzielen kann. So zum Beispiel mit Schafmilchprodukten, Kräuteranbau, Kosmetikprodukten und mit engagierter Moorpflege. Das Ziel der Exkursion: Den Funken für eigene Ideen springen lassen und sehen, was es zur Realisierung von Ideen braucht.

Oktober 2009

Zwei Marketingkonzepte beschreiben für zwei Nischenprodukte die Marktchancen und die Vorbereitungsschritte zu ihrer Lancierung. Es geht um Sirup mit Bezug zu den Blumenwiesen und um Heu für Kleintiere.

November 2009

Die Mitarbeitenden des Moduls "Naturwerte" haben die Aufnahmen auf den neun Standorten abgeschlossen und dabei auch 10'000 Fotos von hoher Qualität gemacht. Bis im Januar werden die Daten verarbeitet und archiviert. Eine Auswahl der Fotos wird für die NatuRigi-Kommunikation und zum Verkauf verwendet.

Dezember 2009

Das NatuRigi-Marketingkonzept ist fertig gestellt. Es beschreibt die marktrelevanten Fragen zu acht Produktegruppen, welche die Rigi-Bäuerinnen und Bauern in Zukunft entwickeln und anbieten könnten. Jetzt geht es darum, die erfolgversprechendsten und zugleich realisierbaren Produktegruppen zu bestimmen und darauf konzentriert weiter zu arbeiten.

Im Rigi Guide –  die Broschüre informiert die Rigi-Touristen über alle Erlebnisse und Veranstaltungen an der Rigi – sagt NatuRigi den Biodiversitätstag vom 26. Juni 2010 an und lädt die Leserinnen ein, zum Erreichen der NatuRigi-Ziele beizutragen. (Beitrag Rigi-Guide 2010)

Januar 2008

In Vorbereitungsgesprächen entsteht eine Projektskizze, gegliedert in die drei Module „Naturwerte, Landwirtschaft, Kommunikation“. Ein erstes Projektteam bildet sich.

Februar 2008

Erarbeiten eines ersten Businessplans (Kurzbeschrieb unter „Publikationen“). Er geht an die Hauser Stiftung in Weggis.

März 2008

Projektstart nach Verzögerungen durch personelle Differenzen. Erkenntnis: Die Zusammensetzung des Teams ist wichtig für eine effiziente Projektarbeit.

April 2008

  • Entscheid, das Jahr 2008 für ein Vorprojekt zu nutzen, mit ersten Naturwerte-Erhebungen auf zwei bis vier Pilotflächen. Gleichzeitig bauen wir Kontakte zu den Bauern auf.
  • Am 28. April ist das ganze Projektteam zur Perimetrierung an der Rigi (Chestenenweid und Gällen/Stuck unterwegs. Wir besprechen Fragen der Aufnahmemethodik.

Mai 2008

Erarbeiten des Logos und des Projektnamens „NatuRigi“ sowie eines Faltprospektes (Publikationen), der das Projekt für Interessenten beschreibt.

Juni 2008

  • Versand eines Informationsbriefes mit dem Faltprospekt an alle Bauernfamilien des Luzerner Teils der Rigi-Südseite.
  • Erheben erster Felddaten und Fotoaufnahmen in Gällen/Stuck und Stöcken/Wintertschi.

Juli 2008

Organisation eines Zivildienst-Einsatzes der Stiftung „Umwelt“. In drei Wochen mähen zwölf jungen Männer Wildheuplanggen unterhalb des Dossen, die dreissig Jahre lang nicht mehr genutzt wurden. Erkenntnis: In Zukunft können wir auch ganz neue Pflegemöglichkeiten für die Wiesen suchen.

August 2008

  • Erheben weiterer Felddaten und Fotoaufnahmen in Gällen/Stuck und Stöcken/Wintertschi.
  • Planen der Arbeiten im Bereich „Landwirtschaft“. Wir entscheiden uns für ein partizipatives Vorgehen, das heisst, die Bauernfamilien für das Projekt zu motivieren und aktiv einzubeziehen.
  • Erarbeiten eines Dokumentes „Kennzahlen und Charakterisierung der Landwirtschaft an der Rigi
  • Unterstützung der Wiesenmeisterschaften an der Rigi mit einem Betrag aus dem Projektbudget. Damit machen wir auf NatuRigi aufmerksam und werben dafür.

September 2008

Aufschalten der Webseite www.naturigi.ch

Oktober 2008

Erste Gespräche mit den Landwirtschaftsverantwortlichen von Greppen, Vitznau und Weggis und dann mit zwei Bauernpaaren, die für die Erhaltung der Naturwerte motiviert sind (Leitfaden für erste Gespräche).

November 2008

  • Wir entscheiden, die Erhebungen der Naturwerte auf die Bedürfnisse des Moduls Landwirtschaft zu beschränken.
  • Umfrage bei den Bauernfamilien der Rigi Südseite über den Kenntnisstand bezüglich Magerwiesen und ihre  Motivation, diese zu erhalten. Fragebogen vom November 2008
  • Einladung zu einem Informationsabend über NatuRigi. Einladung zur NatuRigi-Versammlung vom 26. November 2008. Informationsabend in Weggis. Ziel: Die Bauern sind über das Projekt informiert und äussern sich dazu. 28 Bäuerinnen und Bauern folgen der Einladung.  Protokoll der NatuRigi-Versammlung vom 26. November 2008 mit Pinwand-FotosErkenntnis: Das Projektziel – die Erhaltung der Magerwiesen an der Rigi – kommt bei einer guten Anzahl Bäuerinnen und Bauern der Rigi Südseite an, gerade auch bei jungen Betriebsleitern. Ihre Impulse sind wertvoll, Bereitschaft zur Mitarbeit ist spürbar, die zu lösenden Probleme sind aber schwierig und vielfältig

Dezember 2008

  • Auswertung der Umfrage bei den Bauernfamilien (Auswertung der Umfrage vom November 2008). Erkenntnisse: 50% der Bauern sind am Projekt NatuRigi interessiert (besonders an Betriebsbegehungen, Exkursionen, Beratungen) und etwa. 40% sind an einer aktiven Mitarbeit interessiert.
  • Versand eines Briefes an die rund 40 an NatuRigi interessierten Bauernfamilien mit dem Protokoll des Informationsabends und einem Ausblick auf das weitere Vorgehen