Januar 2008

In Vorbereitungsgesprächen entsteht eine Projektskizze, gegliedert in die drei Module „Naturwerte, Landwirtschaft, Kommunikation“. Ein erstes Projektteam bildet sich.

Februar 2008

Erarbeiten eines ersten Businessplans (Kurzbeschrieb unter „Publikationen“). Er geht an die Hauser Stiftung in Weggis.

März 2008

Projektstart nach Verzögerungen durch personelle Differenzen. Erkenntnis: Die Zusammensetzung des Teams ist wichtig für eine effiziente Projektarbeit.

April 2008

  • Entscheid, das Jahr 2008 für ein Vorprojekt zu nutzen, mit ersten Naturwerte-Erhebungen auf zwei bis vier Pilotflächen. Gleichzeitig bauen wir Kontakte zu den Bauern auf.
  • Am 28. April ist das ganze Projektteam zur Perimetrierung an der Rigi (Chestenenweid und Gällen/Stuck unterwegs. Wir besprechen Fragen der Aufnahmemethodik.

Mai 2008

Erarbeiten des Logos und des Projektnamens „NatuRigi“ sowie eines Faltprospektes (Publikationen), der das Projekt für Interessenten beschreibt.

Juni 2008

  • Versand eines Informationsbriefes mit dem Faltprospekt an alle Bauernfamilien des Luzerner Teils der Rigi-Südseite.
  • Erheben erster Felddaten und Fotoaufnahmen in Gällen/Stuck und Stöcken/Wintertschi.

Juli 2008

Organisation eines Zivildienst-Einsatzes der Stiftung „Umwelt“. In drei Wochen mähen zwölf jungen Männer Wildheuplanggen unterhalb des Dossen, die dreissig Jahre lang nicht mehr genutzt wurden. Erkenntnis: In Zukunft können wir auch ganz neue Pflegemöglichkeiten für die Wiesen suchen.

August 2008

  • Erheben weiterer Felddaten und Fotoaufnahmen in Gällen/Stuck und Stöcken/Wintertschi.
  • Planen der Arbeiten im Bereich „Landwirtschaft“. Wir entscheiden uns für ein partizipatives Vorgehen, das heisst, die Bauernfamilien für das Projekt zu motivieren und aktiv einzubeziehen.
  • Erarbeiten eines Dokumentes „Kennzahlen und Charakterisierung der Landwirtschaft an der Rigi
  • Unterstützung der Wiesenmeisterschaften an der Rigi mit einem Betrag aus dem Projektbudget. Damit machen wir auf NatuRigi aufmerksam und werben dafür.

September 2008

Aufschalten der Webseite www.naturigi.ch

Oktober 2008

Erste Gespräche mit den Landwirtschaftsverantwortlichen von Greppen, Vitznau und Weggis und dann mit zwei Bauernpaaren, die für die Erhaltung der Naturwerte motiviert sind (Leitfaden für erste Gespräche).

November 2008

  • Wir entscheiden, die Erhebungen der Naturwerte auf die Bedürfnisse des Moduls Landwirtschaft zu beschränken.
  • Umfrage bei den Bauernfamilien der Rigi Südseite über den Kenntnisstand bezüglich Magerwiesen und ihre  Motivation, diese zu erhalten. Fragebogen vom November 2008
  • Einladung zu einem Informationsabend über NatuRigi. Einladung zur NatuRigi-Versammlung vom 26. November 2008. Informationsabend in Weggis. Ziel: Die Bauern sind über das Projekt informiert und äussern sich dazu. 28 Bäuerinnen und Bauern folgen der Einladung.  Protokoll der NatuRigi-Versammlung vom 26. November 2008 mit Pinwand-FotosErkenntnis: Das Projektziel – die Erhaltung der Magerwiesen an der Rigi – kommt bei einer guten Anzahl Bäuerinnen und Bauern der Rigi Südseite an, gerade auch bei jungen Betriebsleitern. Ihre Impulse sind wertvoll, Bereitschaft zur Mitarbeit ist spürbar, die zu lösenden Probleme sind aber schwierig und vielfältig

Dezember 2008

  • Auswertung der Umfrage bei den Bauernfamilien (Auswertung der Umfrage vom November 2008). Erkenntnisse: 50% der Bauern sind am Projekt NatuRigi interessiert (besonders an Betriebsbegehungen, Exkursionen, Beratungen) und etwa. 40% sind an einer aktiven Mitarbeit interessiert.
  • Versand eines Briefes an die rund 40 an NatuRigi interessierten Bauernfamilien mit dem Protokoll des Informationsabends und einem Ausblick auf das weitere Vorgehen